Besteuerung der privaten Rentenversicherung

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Von der Steuerbefreiung bis zur Steuer – die private Rentenversicherung bietet gewisse Steuervorteile. Ob in der Ansparphase, in der Auszahlungsphase oder in der Hauptauszahlung, jede Phase des Vertrages oder die Art des Bezugs wird unterschiedlich besteuert. Sie müssen diese Steuervorschriften kennen und selbst anwenden.

Zusammenfassend: Was ist eine private Rentenversicherung?

Die private Rentenversicherung ist eine der klassischen Altersvorsorgeformen. Es handelt sich um einen Versicherungssparvertrag. Der Vertragsinhaber zahlt monatliche Beiträge und kann am Ende der Ansparzeit wahlweise einen Festbetrag oder eine lebenslange Rente zahlen. Wenn die versicherte Person stirbt, endet der Vertrag und die Auszahlung der Rente. Der Staat unterstützt diese private Zusatzrente nicht direkt, sondern indirekt durch steuerliche Anreize.

Wie wird die Rentenversicherung besteuert?

In steuerlicher Hinsicht profitiert die Rentenversicherung von einer Vorzugsbehandlung gegenüber anderen Investitionen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Die Bedingungen der Steuervergünstigungen hängen vom Jahr des Vertragsabschlusses ab.

Der bis 2004 abgeschlossene Vertrag umfasste
Die Versicherungsdauer muss 12 Jahre betragen und Sie müssen seit mindestens fünf Jahren Beiträge geleistet haben. Darüber hinaus muss der Todesfallschutz 60% der Versicherungssumme ausmachen.

Steuervorteil bei diesen Rentenplänen: Einzahlungen können von der Steuer abgezogen werden, da Sonderausgaben und Zahlungen bei Fälligkeit vollständig steuerfrei sind.

Abschluss des Vertrags von 2005:
Die Laufzeit muss 12 Jahre betragen und die Polizei muss mindestens bis zum 62. Lebensjahr laufen (für Verträge vor 2012: 60 Jahre).

Steuervorteil bei diesen Rentenversicherungen: Bei der Auszahlung des Kapitals wird die Hälfte des Einkommens zum persönlichen Steuersatz besteuert.

Rentenversicherung in der Rentenphase: Welche Steuer wird fällig?

Wenn statt der festen Zahlung eine Rentenzahlung gewählt wird, wird die private lebenslange Rente mit dem Einkommensanteil besteuert. Der zu versteuernde Teil der Rente ist umso geringer, je älter der Versicherte zu Beginn der Rente ist. Mit 61 Jahren sind 22% der Rente lebenslang steuerpflichtig. Wird die Rente nicht bis zum 63. Geburtstag ausgezahlt, sind 18% der Rente steuerpflichtig.

Schlussfolgerung:

Bei der Wahl eines Rentenprodukts spielt die Leistung eine wichtige Rolle. Ein Steuervorteil hat einen positiven Einfluss auf die Gesamtrendite. Rentenversicherungspläne bieten steuerliche Anreize. Sie werden jedoch nur dann als Altersvorsorgeprodukt empfohlen, wenn die Gesamtrendite und der Anlageerfolg günstig sind. Dies ist in der Regel nur bei fondsgebundenen Rentenversicherungsplänen der Fall. Vor allem ETF-Policen bieten günstige Bedingungen und schneiden bei vielen Finanztests gut ab.